Wieviele Deutsche verträgt die Schweiz?

Diskussion um deutsche Gastarbeiter in der schweizer Presse

Wenn wir einen Blick auf die Schweiz werfen, so fällt auf, dass insbesondere Deutsche immer wieder gerne von grossen Unternehmen eingestellt werden. Dies scheint auf den ersten Blick nicht ganz zu der aktuellen Diskussion zu passen, die vor allem in der schweizer Bildzeitung „Blick“ zur Zeit verstärkt geführt wird. In einer ganzen Reihe wird dort derzeit die Frage gestellt: Wieviele Deutsche verträgt die Schweiz?

Diese Frage hat aus deutscher Sicht natürlich einen unangenehmen Nachgeschmack, da sie die Ressentiments der Schweizer gegenüber den Deutschen eher verstärkt, als abschwächt. Wird diese Frage in Deutschland eher in dunklen Ecken rechts aussen gestellt und von einer vorwiegend niedrig gebildeten Gesellschaftsschicht, so lassen sich die formulierten Bedenken in der Schweiz in allen Bildungs- und Gesellschaftsschichten wiederfinden. Sowohl Schweizer Akademiker als auch Handwerker fühlen sich von den Deutschen bedroht.

Hat der Deutsche im Inland eher das Selbstbildnis des trägen, motivationslosen, schwarzsehenden Arbeitslosen (daran hat auch die WM im eigenen Land noch nicht soviel geändert) so wird er von den Schweizern als sehr ehrgeizig und fleissig angesehen. Es gibt Schweizer, die selbstkritisch zugeben, Sie seien nicht mehr so hungrig. Vielleicht daher die Angst vor den Deutschen, die ihr Glück im Ausland bei den Schweizer Eidgenossen suchen.

Wenn auch die Wellen um diese nicht gerade neue Beliebtheitsfrage der Deutschen in der Schweiz wieder hochschwabt, so sind sich die Schweizer doch sehr bewusst, dass sie die Deutschen brauchen. Wer das nicht glauben will, brauch sich nur die Institute der Universität St. Gallen anzugucken. Ohne Deutsche (und österreicher) bliebe nicht mehr viel von den Lehrstühlen übrig. Mit gutem Beispiel voran geht daher ein Schweizer Skigebiet: Als Wiedergutmachung für alle deutschen Touristen eine Tafel Schweizer Schokolade!

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10 Antworten auf Wieviele Deutsche verträgt die Schweiz?

  1. dreams sagt:

    Deutsche in der Schweiz?? Ausländerfeindlichkeit wird garantiert zunehmen. Ich habe 20 Jahre in Deutschland gelebt. Dort war für die Ausländern trotz gute Ausbildung nicht mÖglich auf Austiegschancen,egal ob er integriert war, gut aussieht, sehr gut deutsch spricht usw. Wenn Deutsche hier an Position-Arbeitgeber landen, werden Ausländer im Zukunft sehr schwer haben. Meine ERfahrung….

  2. mela sagt:

    Meine Erfahrung in Deutschland ist so, die Deutschen regen sich über die Ausländer die einwandern auf, jammern nur noch und sagen: Man.. die werden auch immer mehr. Die sagen oft scheiss Ausländer(ich habe es oft gehÖrt).
    Aber wenn Ihr auswandert, dann wollt Ihr dass man Euch mit rote Teppich empfangen tut.

  3. Slicely sagt:

    Zehn Wochen sind seit dem Boulevard-Artikel verflossen. Und niemand spricht mehr über das Thema. Ein publizistischer Sturm im Wasserglas, ausgelÖst durch ein an Auflage verlierendes Medium. Auch die Schweiz kann sich der Migration innerhalb Europas nicht entziehen.

  4. gabs sagt:

    Ich war im Studienaustausch an der LMU München, habe nette Deutsche kennen gelernt, aber auch deutsche ausländerfeindliche Staatsbeamten, Professoren, Einwohnermeldeamtsleiter, 2 mal Uni-Mobbing, 5 Mal vor den Richter geschleppt werden, jedes mal Aburteilung ohne AnhÖrung wie im Dritten Reich (siehe dazu Rolf Bossi 2004: HalbgÖtter in schwarz). , ungeheure Beschämungen, hohe Unkosten in insges. 5 stelliger HÖhe, und Blockaden mitten durch willkürliches Bibliotheksverbot – wie mitten im Nationalsozialismus!
    Deutsche Profs bieten nur Deutschen Karrieren und bremsen Ausländer mit „glass ceiling“. Gute Leistungen und innovative Ideen verändern daran nichts, im Gegenteil, sie führen zu Neid und zu Uni-Mobbing durch Ãœbergriffe Deutscher auf die Diss.. Auf dem Arbeitsmarkt sieht es nicht besser aus. Deutsche sind immer noch der Meinung, dass Fach- und Führungspositionen nur Deutschen zustehen (vgl. Blom & Meier 2002: Interkulturelles Management. Kapitel 1: Arbeitsmarkt Deutschland).
    Deutschland hat den Rassismus und die Verbiesterungen aus der NS-Zeit nicht überwunden, seit der Globalisierung steigen Rassismus, Attacken auf Ausländer und willkürliche Ausgrenzungen wieder an (vgl. Studie von Brym 2004 zum Rassismus und Verbiesterungen der NS-Zeit bis in die 3. und 4. Generation). – Deutschland hat den GrÖssenwahn nicht überwunden (vgl. GÖtz Aly 1999: Macht Geist Wahn). – Deutschland ist kein Rechtsstaat geworden (vgl. Rolf Bossi 2004: HalbgÖtter in schwarz).
    Nach der Einführung meines Faches in der Schweiz haben mir zugereiste deutsche Professoren in Psychologie (!) in der Schweiz die Reintegration und Qualifizierung an einer schweizer Universität verweigert, – nach einem Studium mit fast nur Noten 1! Ich bin alleinstehende Mutter. Die Auswirkungen sind katastrophal, denn ohne Abschluss beim derzeit igen Andrang Deutscher auf die Schweiz (90% Bwerbungen auf eine Stelle aus D, durch die viel besser unterstützen Deutschen mit Abschluss) keine Chance auf Arbeit auf dem Fach und Versklavung., Die zugereisten deutschen Profs haben zur Verweigerung der Qualifizierung die Gerichtsbeschlüsse von München missbraucht; die deutsche MaulkÖrbe auf meine Beschwerden wegen Mobbing durch Deutsche sind, und nicht zur Ausgrenzung in der Schweiz berechtigen. Das Verhalten entspricht aber dem Verhalten der Eliten der Nazis, die nach der Besetzung osteuropäischer Länder ab 1938. In Polen wurden z.B. 1938 über 17’000 polnische und nicht deutsche Wissenschaftler und Pädagogen mit solchen deutschen Gerichtsbeschlüssen, die „Akten administrativer Vernichtung“ sind und das Recht total aushÖhlen, ausgegrenzt und versklavt. Ihre Stellen wurden von Deutschen und Österreichern übernommen. Denn der Nationalsozialismus war ein wirtschaftliches Kalkül zur Umverteilung von Einkommen und Gewinnen zugunsten Deutscher! (siehe bei GÖtz Aly 1999, 2005 u.a.). Ich stamme aus einer schweizer Familie, die diesen Terror als Auslandschweizer im ehemaligen Freistaat Danzig schon mal erlebt hat, 8 schweizer Käsereien, Tierzucht u.a., verloren hat und als Kriegsflüchtlinge in die Schwiez zurück kehren musste (siehe Tagi 17.5.2005 „Der Tilsiter, ein pikantes Stück Geschichte“). Meine Familie erhielt nicht einmal Kriegsentschädigung, weil die Raubkonten der Nazis in der Schweiz an die Nazis zurück gegangen sind.
    Deshalb rufe ich derzeit alle Schweizer zum Widerstand gegen Unterdrückung, Versklavung und Vertreibung durch Deutsche auf. gpkessler@gmx.de

  5. gabs sagt:

    Die Schweiz muss Schweizern eine Zukunft im eigeen Land geben, denn Menschen sind auf die volle Integration in ihrer Kultur angewiesen, weil sie kulturelle und familiäre Wurzeln haben und Recht auf volle Integration, freie Wahl der Bildung, Qualifizierung uhnd Arbeit auf dem Fach (Unesco).
    Wenn unsere Politiker zu wenig intelligent für ProblemlÖsungen sind, dann muss dass selbst professionell in die Hand nehmen.
    Von alten Widerstandgruppen gegen Vertreibung durch Deutsche wie z.B. die Rèsistance u.a. kamm man lernen, wie mand das am besten macht.

  6. JayD sagt:

    Gabs ist wieder ein typisches Beispiel für geistigen Dünnschiss im Internet. Ich kenn genug Ausländer die es in Deutschland zu hohen Positionen gebracht haben und kein einziges Problem im Studium hatten.
    Und alle Deutschen als Nazis zu bezeichnen ist ja wohl eine Riesenfrechheit. Ich lebe selbst als Ausländer in Deutschland hatte noch nie irgendwelche Probleme. Und alleine Schlagzeilen die „Blick“ in CH veröffentlicht würden in Deutschland wegen zu starker Ausländerfeindlichkeit nicht einmal im Traum veröffentlicht werden! Also reisst euch mal am Riemen!
    Ein bisschen mehr Respekt, Toleranz und Offenheit hat noch niemanden geschadet!
    Und Fakt ist das jeder Einwanderer sich integrieren lassen sollte. Wenn ein deutscher in die Schweiz zieht sollt er auch Schweizerdeutsch lernen.

  7. obner sagt:

    Meickel Schäcksen will wohl in die schweiz gehen wegen singen und günstigen Nasen. Aber noch geheim.

  8. deutscher sagt:

    die schweizer reden immer von ihrer kultur und integrieren.ich frage mich welche kultur und worin integrieren.die schweizer sind oft sehr steif und und irgendwie nicht locker genug.immer höflich und ja nicht auffallen,immer schön mitschwimmen.soll ich nun genauso sein oder wie.in vielen bereichen ist die schweiz immer noch stark rückständig.speziell kinderbetreuung.ich lebe jetzt seit 2jahren hier und kann sagen soviel ausländerfeindlichkeit habe ich noch nirgendwo erlebt.diese ständige falsche höflichkeit und arrogante getue geht mir gegen den strich.ein schweizer pass und ein bisschen mehr geld als woanders ist halt nicht alles im leben.richtigen anschluss bekommt man hier sowieso kaum.hier kann man nicht mal laut lachen ohne das einen die leute blöde anglotzen.für mich sind die tage hier bald abgelaufen.gehe nach kanada.dort kann ich wenigstens so sein wie ich bin und muss mich nicht jedesmal an irgendwas anpassen.an was auch immer.die schweizer und die deutschen das wird nie funktionieren.zu verschieden ist die mentalität.ps.ich habe auch positive erfahrungen gemacht und auch sehr nette leute kennengelernt.mehr aber auch nicht .so sind halt die schweizer……………………………………………….

  9. DavidS sagt:

    Entschuldigt bitte, ich möchte euer Traumbild vom vorbildhaften Migranten nur ungern zerstören, aber von allen Migrantionsgruppen sind die Kosovo-Albaner eine der schlecht integriertesten. Ich spreche aus eigener Erfahrung sowie der Erfahrung von zahlreichen Freunden und Bekannten.

    Sie haben eine grosse Klappe und wenn man ihnen etwas erwiedert lassen sie schnell mal ihre Fäuste sprechen. Ich wurde mehrmals bedroht, mehrere Freunde von mir im Ausgang ausgeraubt und zusammengeschlagen. Die Albaner sprechen von Ehre und Respekt schrecken jedoch selbst nicht zurück andere respektlos zu behandeln in Gruppen einzelne körperlich zu attackieren–>soviel zur Ehre…

  10. basuka 333 lai sagt:

    ich finde das sist do man solte nett sein zu den deutschen =)

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