Im Internat einer Privatschule

Internat in England

Zuallererst müssen sich Eltern, welche ihre Kinder so mir nichts Dir nichts ins Ausland schicken, damit rechnen, dass es nicht jedem Kind gefällt, abgeschnitten vom Elternhaus dem täglichen Drill der Englischen Privatschulen, welche hauptsächlich von Kindern reicher Eltern besucht werden, glücklich zu sein. Vorallem die erste Zeit ist hart, mehr als ein abendliches Telefon ist nicht möglich, Besuch verboten. Eine humanere alternative stellt da eindeutig die Gastfamilie dar, welche dem Kind eine kleine neue Heimat schaffen kann.

Was spricht für das Internat?

  • fern der Kontrolle der Eltern, können die Kinder viel Zeit mit ihren Freunden verbringen
  • Kinder (vorallem Einzelkinder) müssen lernen zu teilen, da Zimmer häufig zu zweit geteilt werden
  • Kinder müssen lernen Ordnung zu halten
  • Lernen in der Gruppe, kann für viele einen Motivationsschub darstellen

Was spricht gegen ein Internat?

  • strenge Trennung der Geschlechter, normaler Kontakt mit gleichaltrigen des anderen Geschlechts wird deutlich eingeschränkt
  • kein Kontakt mit der Familie (ausser in den Ferien und per Telefon)
  • Unterrichtsfach : Militär, muss ein 15 jähriger wirklich schon lernen zu schiessen?
  • Ausländer bleiben oft unter sich, so verbringen in englischen Internaten die Deutschen meisst die Freizeit unter sich, sprechen deutsch und knüpfen weniger Kontakte
  • ausserhalb der Internate werden die Schüler nicht gern gesehen, da sie als Söhne und Töchter der Reichen gesehen werden
  • nur selten kann das Internat verlassen werden
Eltern sollten sich also genau überlegen ob ein Internat für Ihr Kind eine gute Wahl ist. Ausserdem sollte diese Entscheidung nicht über den Kopf des Kindes entschieden werden. Das Kind hat ein Recht darauf, mit Ihnen über die Vor- und Nachteile eines Internates zu reden, und an der Entscheidungsfindung die grösste Rolle zu spielen.
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