Ausbeutung nein Danke – 10 Argumente gegen ein Praktikum

Praktikumsbewerbung

10 Nachteile eines Praktikums

  1. Man kann sich auch alleine gut beschäftigen
  2. Man verdient weniger als ein 1-Euro-Jobber
  3. Man verliert Zeit die anderwertig besser genutzt waere (Sprachkurs, Reise, Aufbaustudium)
  4. Man rackert sich kaputt, ohne vom Gewinn der Firma was abzubekommen
  5. Die Berufserfahrung die man sammelt ist lächerlich, hauptsächlich vergeudet man Zeit mit Kaffee kochen, Kopieren und mit anderen Praktikanten zu quatschen
  6. Welcher von denen, die gross rausgekommen sind, haben Ihre kostbare Zeit mit einem Praktikum verschwendet?
  7. Einfach jeder macht ein Praktikum, wer keinst macht ist besonders und fällt bei der Bewerbung auf
  8. Man hat null Kompetenzen und wird nicht für voll genommen
  9. Essen und Wohnungen müssen irgenwie bezahlt werden
  10. Wer im Büro sinnlos rumgammelt, kann nicht zur gleichen Zeit faul am Strand liegen

Das sollte reichen, damit einem bewusste wird – „Ein Praktikum brauch ich für meinen Lebenslauf nicht.“

Für alle die anderer Meinung sind: Standardwerk für Praktikum im Ausland

3 Antworten auf Ausbeutung nein Danke – 10 Argumente gegen ein Praktikum

  1. bessewisser sagt:

    ja – aber ich will garnicht faul am Strand liegen , sondern viel lieber etwas tun was mir nutzt oder was von nÖten ist.

    Bei manchen Studiengängen muss man ein vorpraktikum absolvieren – zum Glück ist das meist nur ein paar Monate und nicht gleich ein ganzes Jahr.
    Allerdings werden jahrespraktikanten oft auch bezahlt – wenn auch nur mit einem Taschengeld.

    Ich gebe dir schon recht das da noch etwas getan werden muss um zu verhindern das massenhaft Praktikanten für ein Taschengeld eingestellt werden und so andere Leute keinen Job bekommen. Aber die Situation ist noch recht neu!

    Und mal ganz im Ernst – meinst du etwa das die Chefs von selber darauf kommen ?
    Oder das die Politik ein „passendes“ Gesetz erlässt?

    Und wenn du Karriere machen willst – stehst du vielleicht selber irgendwann auf der Chef seite (bist selber Chef) und dann…? Denkst du automatisch anders?

    Ich denke man kann ein Praktikum für 1 Jahr schon machen – wenn es einen wirklich weiterbringt oder als Entscheidungshilfe den weiteren Lebensweg beeinflusst.

    Was leider wohl nie aussterben wird ist die GIER der Menschheit!
    und zwar – was bringt es mir – die anderen verdienen viel zu viel (stimmt nur teilweise) …
    man sollte einfach bei sich selbst anfangen anstatt immer nur zu mosern.

    Wie wäre es denn man mit einem Artikel mit alternativen ?
    Mit rechtsgrundlagen? z.B. Gibt es eine MÖglichkeit gefÖrdert zu werden ?

    Oder muss man zwangsweise bei Mama und Papa wieder einziehen?

    Wie wäre es denn mal mit interviews mit verschiedenen Praktikanten oder chefs?

    …aber das dauert wahrscheinlich einfach zu lange.
    Damit hat man zu viel Arbeit, und alles was man will ist doch traffic damit die Werbebanner auf der Seite ihren Sinn erfüllen.
    Schliesslich will man bald wieder faul am Strand liegen und seine Zeit sinnlos in der Sonne verbringen – oder?

    Es würde mich echt mal interessieren ob dieser Beitrag von mir auf der seite bleibt oder ob er zensiert wird.
    und mich würde auch interessieren was andere dazu denken.

    mfg der besserwisser

  2. Redaktion sagt:

    Aber gerne verÖffentlichen wir deinen Beitrag und zwar ohne Ihn zu zensieren. Themen sind oft kontrovers, so gehen auch die Meinungen auseinander. Und besserwisser haben wir besonders gern, denn wir wissen nicht alles, aber Spass beiseite.

    Zu aller erst war der Artikel schon ein wenig ironisch gemeint, wie unsere andere Artikel zeigen, mÖchten wir Menschen motivieren ins Ausland zu gehen. Dies kann durch eein Praktikum, ein Schuljahr, ein Semester im Ausland, oder einen längeren Arbeitsaufenthalt im Ausland geschehen.

    Wir versuchen Leute zu motivieren aus dem Pessimistischen Denken herauszukommen und die Chancen die Europa bietet (bei geringem Risiko) zu nutzen.

    Wir haben sicher die Extreme gegenübergestellt : Faul am Strand oder unbezahltes Praktikum.

    In Städten wie Berlin ist es leider bittere Alltag vieler Praktikanten, garnicht bezahlt zu werden und dass obwohl sie eigene Kompetenzen haben und einem normalen Job nachgehen. Leider garantiert das auch keine Arbeit in der Zukunft, so dass jeder für sich selbst festlegen muss ob er es macht oder nicht.

    Wir werben dafür, wenn schon kostenloses Praktikum, dann im Ausland und die Fremdsprachenkenntnisse gleich mit verbessern. Dass heisst nicht das man dauerhaft ins Ausland auswandern muss, sondern Qualifikationen erwirbt, welche auch in Deutschland nützlich sind.

    Du hast natürlich Recht, dass die Situation (Firmen bevorzugen billige Praktikanten, stellen aber nich ein ) Recht neu ist und wir haben keine LÖsung, wollen uns auch nicht für Verbote, Gesetze oder dergleichen starkmachen, sondern appelieren an den zukünftigen Praktikanten, sich zu fragen, was er wirklich machen mÖchte. Denn keiner zwingt einen Praktikanten eine Stelle bei der er ausgenutzt wird anzunehmen.

    Wie Chefs über die Situation denken kann man nur mutmassen. Motivation des Angestellten bzw Praktikanten variiern stark, da Praktikanten auch etwas zu essen und ein Dach über dem Kopf braucht. Dass heisst uns geht es nicht um einfach „mehr Geld“ sondern das ein Praktikant wenigsten sein Zimmer und sein Essen bezahlen kann, dass ist auch eine Situation in der man andere Einschnitte in seinen Lebensstil machen kann. Aber Essen & Dach überm Kopf sind notwendig.

    Zwangsweise zu Hause einziehen? Was mit all den Bücher, MÖbeln etc eines Studenten, wer garrantiert, dass es keine Dauersituation wird?

    Wir wollen auch weiterhin über das Thema berichten und versuchen natürlich auch ehemalige Praktikanten und auch Arbeitgeber für Interviews zu gewinnen. Wir werden auch noch einen Artikel bringen über die Vorteile eines Praktikums, und wie man es sich im Ausland fÖrdern kann (siehe Leonardo Programm der Europäischen Union).

    Das kostet Zeit und Arbeit die wir gerne investieren, d.h. wir liegen auch nicht am Strand (und wenn es doch mal ne Woche im Sommer vorkommt, dann doch immer mit einem Buch in der Hand um uns zu informieren und weiterzubilden)

    Also vielen Dank für deinen Kommentar und deine Anregungen, wir arbeiten daran!

  3. Khoa Nguyen sagt:

    Der einzige Grund, ein Praktikum unentgeltlich anzutreten liegt in dem Willen, sein eigenes Wissen und seinen Horizont zu erweitern. Ich habe vor einigen Jahren in Sydney ein Auslandspraktikum gemach und wir waren wie ausgebeutete Arbeitnehmer, die genauso viel wie die festangestellten Arbeiter arbeiten und zudem unwichtige Aufgaben wie Kaffee kochen, Botengänge veranstalten und Bilder aufhängen machen mussten. Ich rate vor der Anreise sich aktiv mit dem Unternehmen auseinanderzusetzen.

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