Sprachen lernen im Jahre 2025 :-)

Dieses Russisch Lehrbuch für Anfänger ist ein echter Geheimtipp. Täglich eine Lektion begleitet von einer CD-Rom welche uns ermöglicht die Aussprache anzuhören und am Computer zu üben.

Assimil. Russisch ohne Mühe heute. Multimedia-PC. Lehrbuch + CD-ROM für Win 98/ME/2000/XP

Die Zukunft des Sprachen lernen

Fremdsprachen lernen wird immer wichtiger heisst es, die Kommunikation zwischen verschiedenen Ländern und Regionen nimmt ständig zu. Angestellte mit Sprachkenntnissen bilden hier meist eine sehr wichtige Schnittstelle zwischen den verschiedenen Firmen. Ist es da verwunderlich das mehr Menschen sich entscheiden eine weitere Sprache zu lernen. Nein, aber ob es in Zukunft so bleiben wird ist mehr als fraglich. Neue Techniken, wie einpflanzbare Chips versprechen die grosse Revolution.

Bevor man sich entscheidet eine weitere Sprache zu lernen, sollte einem eines bewusst sein: Wer nichts weiss und schon in einer Sprache nichts Gescheites von sich geben kann, hat auch keinen Vorteil davon, in 10 Sprachen oberflächliche Gespräche führen zu können. Bisher konnte man mit seinen Sprachkenntnissen prahlen, Kollegen, die fachlich besser waren ausstechen. Doch bald, so will es die Technik, wird es damit vorbei sein.Zwar gibt es noch keinen Babelfisch, den man sich ins Ohr stecken kann um anschliessend alle Sprachen zu verstehen. Aber einpflanzbare Chips sind bereits auf der Tagesordnung, in wenigen Jahren wird es möglich sein, Fremdsprachenwissen auf Chips zu speichern und unserem Gehirn zugänglich zu machen. Verschiedene Szenarien sind möglich:

Sprachen-Lern-Szenarios

  1. Pro Chip lässt man sich eine Fremdsprache einpflanzen, lernen entfällt und plötzlich rückt das Fachwissen(eventuell auch schon speicherbar) in den Vordergrund. Sollte dies zutreffen, wählt der Arbeitgeber seine neuen Angestellten bloss nach Kriteren wie Disziplin, Pünktlichkeit, Ausdauer, Konzentration. Das für den Job nötige Wissen bekommt man bei der nicht beim Einstellungsgespräch, aber bei der Einstellungsoperation (!).

  2. Jeder bekommt einen Chip eingepflanzt und ist seines Glückes Schmiedt. Denkbar sind Abos von SprachenMonatsabo für akzentfreies Spanisch und Französisch mit Pariser Akzent kostet 45 Euro pro Monat. Wer akademiker Französisch sprechen will, zahlt 50 Euro mehr. Bauarbeitspanisch gibt es dann in der Rabataktionf für 19,95 Euro.

    und Wissensbereichen. Sie wollen Spanisch und Französisch können – das

  3. Dank der Chiptechnik, sind Fremdsprachen für jederman verfügbar, da aber nicht so viele spezialisierte Arbeitskräfte benötigt werden, verlost die Regierung jährlich 50.000 Fremdsprachen-chips.

  4. Jeder Mensch erhält einen Sprachchip, da bereits überall Funknetze verfügbar sind, erkennt der Chip (GPS lässt grüssen) automatisch in welchem Land sich eine Person befindet und stellt die Sprache automatisch um. In Grenzregionen ist der Zugriff auf zwei Sprachen möglich.

  5. Die Sprachchips zweier Menschen stimmen sich automatisch auf eine Sprache ab, Kommunikation wird zum Kinderspiel.

  6. Ein Zentralrechner legt täglich fest welche Sprache wie oft gebraucht werden. Für ihre Dienstreise nach Warschau sprechen Sie einen Tag lang Polnisch.

  7. Jeder Chip verfügt weltweit über Esperanto als Standard (Grundsprache), weiter Sprachmodule lassen sich wahlweise installieren.

»Jeder kann sich eine Fremdsprache abonnieren. Wie wär’s mit Pariser Akzent für 49,99 ?«

Konsequenzen:

  • Die ausgerufenen Bildungsgesellschaft geht schneller zu Ende als erwartet. Wenn sich sämtliches Wissen speichern lässt, tritt das Lernen in den Hintergrund. Einmal mehr wird deutlich das in der heutigen Informationsgesellschaft der Zugriff auf Informationen (Fremdsprachenkenntnisse) das A. und O. sind.

  • Es ensteht eine neue 2-Klassengesellschaft. Menschen welche durch Chips getunnt wurden, Menschen ohne Chips.

  • Die Sprachbarrieren verschwinden, vom Aussterben bedrohte Sprachen, werden für ein grösseres Publikum greifbar.

  • Beim Pizzaessen sprechen wir Italienisch, unseren Vodka bestellen wir telefonisch auf Russisch in Moskau, beim Kebabstand bestellen wir uns Kartoffeln (:-)) auf Türkisch, wir alle verstehen plötzlich Edmund Stoiber und selbst Franz Müntefering ist auf internationalen Konferenzen nun in der Lage eine andere Sprache als Deutsch zu reden.

  • Anleitungen für elektronische Geräte werden (dank Chinesisch-Sprachkenntissen) wieder verständlich, da wir nicht mehr auf die Deutsche Übersetzung angewiesen sind.

  • Statt mit unseren neuen iPods mit dem wir noch krampfhaft beim Joggen Sprachen gelernt haben, prahlen wir mit unseren verschiedenen Chip-Modellen und Sprach-modulen.

  • Anglizismen verschwinden aus der Deutschen Sprache, die Rechtschreib-Kommissionen der einzelnen Länder legen einen von den Chips eingesetzen Standard fest.

  • Dolmetscher und Übersetzerjobs sterben aus. Kommunikationsprobleme auf Grund von Fremdsprachen sind nicht mehr möglich.

  • Die Europäische Union wechselt von 29 Amtssprachen zu 214.

  • Der Lebenslauf besteht nur noch aus der Liste der auf dem Chip installierten (Sprachen) Fremdsprachen-Programme und dem letzten jeweiligen Update.

Sie Sehen, uns erwartet eine rosige, entspannte Zukunft. Kein Prüfungsstress, statt zum Sprachen lernen brauch man sich nur noch zum Update quälen, ein Akzent ist nicht mehr Sache der Geburt, sondern des Geschmacks. Diskrimination auf Grund von Sprachproblemen oder Akzenten entfällt. Ist das nicht traumhaft?

9 Antworten auf Sprachen lernen im Jahre 2025 :-)

  1. Nathalie sagt:

    Wie gesagt, es wird wohl eine neue Zwei-Klassen-Gesellschaft entstehen: Menschen mit und Menschen ohne Chip. So traumhaft kann das gar nicht sein. Unsre Gesellschaft teilt sich so oder so schon immer mehr. Ausserdem bezweifle ich, dass die Chips lediglich zur Sprachenerlernung genutzt werden (können). Wenn es einmal so weit kommen sollte, baut sich bestimmt irgendwer ein „Hintertürchen“ ein, um die Hirne der gutgläubigen, „lern“-eifrigen Leute mit eigenen Sachen zu füttern, zu überwachen und zu manipulieren.
    Wir alle wollen doch wieder einen Überwachungsstaat für mehr „Sicherheit“ im Lande…

  2. ar sagt:

    ich würde mich sehr freuen wen das bald möglich wäre habe mich sehr affig mit Fremdsprachen und da ist das angebracht wen ich mir so ein ding einpflanzen kann aber ich würde mir so ein ding kaufen und die sprachen mir lieber selber updaten ohne zu zahlen oder zumindestens für eine sprache 10€ oder so und dann haste die und für den Chip würde ich gut und gerne ein 1000€ zahlen denke das wäre angebracht oder was denkt ihr mfg

  3. Tolga sagt:

    Ich finds richtig gut, das sich jemandet so die Mühe tut, also ich finde diese Gesellschaftsteilung irrelevant, für mich zählt nur, dass ich viele Sprache, ohne schlimmen Konsequezen, ohne langes lernen mir beibringe, die ein paar Tausend Euro sind egal, und wenn man ganz eifrig ist, wird der Staat ja nachhelfen.

    Hoffen wa das dies nicht zuuu stark der Überwachung dienen wird, leider ist immer noch das Motto: „Vertrauen ist gut, Kontrolle aber besser“ in ist.

  4. Annicca sagt:

    Wenn es so weit kommt, werde ich mir garantiert keinen Chip einpflanzen lassen und ich werde sowieso nicht mitmachen bei all dem neuen hypermoderenen technischen Sachen. Das wird doch alles zu viel.
    Bald ist die Welt doch sowieso nur noch von Computer gesteuert und von Robotern regiert.
    Die Menschheit geht zu Grunde… einfach nur traurig.
    Und wenn man dann keine Sprachen mehr lernen muss, sondern diesen dummen Chip hat, warum stellt man dann nicht gleich alles um auf eine Sprache, vielleicht die „Sprache der Zukunft“?
    Wenn man dann auch nicht mal mehr lernen muss, um Erfolg zu haben, dann sind ja alle überaus intelligent…

  5. vale sagt:

    Hmm
    Die Idee ist im Grund gut aber mann muss weiter denken.
    Worstcase Szenario Ein Hauptrechner fällt aus. Was dann? Alles weg keine Sprachen mehr.
    Es gäbe nach Einer gewissen Zeit eine Klassenlose Gesellschafft. Weil alle einen chip haben und jeder ein Bänker oder ein Bootsfahrer sein kann. Glaube nicht das es Funktionieren wird.
    lg vale

  6. Saletti sagt:

    Schön wärs. Das wird meine Generation (80Jg) nicht erleben. We’ll see im Jahr 2099 😉

  7. qwertzu sagt:

    Wie wäre es mit einer Einheitssprache …… viel zu kompliziert? Zu Fehler anfällig? EMP ? Unfall?

    Ich denke ein Chip ist da DIE Lösung.

  8. froschkoenig sagt:

    hmmmm wie toll!!! Ich will so einen Chip haben 🙂 wann kommt so was? Ich bin so eine Sprachbanause und tu mich echt schwer mit Fremdsprachen. Ich würde vieles tun um so was zu haben….. Also ich bin gespannt und freu mich auf die Zukunft. Und Leute es wird immer neue Erfindungen geben die zuerst etwas angst machen, aber dann nicht mehr wegzudenken sind. Bei den ersten Handys sagten auch alle, was für ein Schwachsinn und heute sind sie nicht mehr wegzudenken. Es gibt noch tausende solche Beispiele. Und ja ich finde es auch toll wenn es eine Einheitssprache gäbe. Stellt euch vor, egal wo ihr hinkommt ihr könnt alle Menschen verstehen denen ihr begegnet – wow wie toll. Sich mit all den Menschen unterhalten können die euch interessieren. Also ich bin dabei für so was….

  9. Ingo sagt:

    Interessanter Artikel. Ich glaube zwar nicht an die Chips, aber es gibt da so manch andere Technik, die solche Szenarien trotzdem wahr werden lassen könnten: Spracherkennung (Stichwort Siri) kombiniert mit digitaler Simultanübersetzung.

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