Schweizer Armee ist in Liechtenstein einmarschiert
Es klingt unglaublich, aber die Schweizer Armee hat die Grenze ueberschritten und ist in Liechtenstein einmarschiert.
Der Vorfall ereignete sich Anfang des Monats als bei einem Nachtmarsch 170 schweizer Soldaten ohne es zu merken die Grenze zu Liechtenstein passierten. Laut dem Kommandaten sind die schlechten Wetterbedingungen schuld an dem [...]
Schweiz in Liechtenstein einmarschiert
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Schweizer Armee ist in Liechtenstein einmarschiert
Es klingt unglaublich, aber die Schweizer Armee hat die Grenze ueberschritten und ist in Liechtenstein einmarschiert.
Der Vorfall ereignete sich Anfang des Monats als bei einem Nachtmarsch 170 schweizer Soldaten ohne es zu merken die Grenze zu Liechtenstein passierten. Laut dem Kommandaten sind die schlechten Wetterbedingungen schuld an dem ungewollten Einmarsch. Die Einheiten sind mehrere Kilometer vorgerückt bevor sie ihren Fehler bemerkten.
Der Vorfall ereignete sich nicht zum ersten Mal. Bereits im Dezember 1985 kam es bei Artellerieübungen zu Einschlägen von schweizer Munition auf Liechtensteiner Teritorium. Daraufhin fing der unter Naturschutz stehende Bannwald Feuer. Dies führte zu diplomatischen Verstimmungen zwischen dem Schweizer Verteidigungsministerium und Liechtenstein. Erst nach Schadensersatzzahlungen in Millionenhöhe glätteten sich die Wogen.
Nach letzten Informationen haben sich die Schweizer Truppen ohne Gefechte wieder zurückgezogen.
Quelle:www.lci.fr


Dabei sind die Schweizer ansonsten immer so korrekt!
Auf der anderen Seite ist’s eh nicht sooo schlimm, da die Liechtensteiner Grenzen sowieso schon von schweizer ZÖllnern bewacht werden. Liechtenstein kauf diese Dienstleistung lieber ein, als eine eigene Grenzschutztruppe aufzubauen
Wer hat, der hat!
Ich war auf dem Marsch dabei. Bin einer der 170 Mann, die dort einmarschiert sind. Schuld war nicht das Wetter sondern da der eigentliche Weg versperrt war und wir einen Umweg nehmen mussten. Dieser führte durch die Liechtensteiner Grenze. Unser Kompaniekommandant sagte uns nicht, dass wir auf der “anderen seite” waren. Gemerkt haben wir es selber. War aber der strengste Marsch den wir je hatten. Zwar nur 25km, aber mit Vollpackung und Splitterschutzweste. Totalgewicht knapp 60kg. Bergauf, Bergab. 7 stunden lang.
Das ist an und für sich eigentlich alles Blödsinn. Im Falle eines Angriffs würde Liechtenstein von der Schweizer Armee abhängen… deshalb sind solche Bewegungen (auch wenn’s da jetzt nicht geplant war) sozusagen “Alltag”.
Vielleicht wollen die oberschlauen Medien beim nächsten schweizer F/A-18 über Liechtenstein einen Artikel “Luftangriff der Schweiz auf Liechtenstein” verfassen… insgesamt nur ein Zeichen des Nichtwissens.