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Esperanto wieder auf dem Vormarsch

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Esperanto ist nicht zum trinken, nein, auch nichts zum essen. Einige wenige werden sich vielleicht erinnern, Esperanto ist eine Kunstsprache, erfunden von Ludwig Zamenhof. Aus einer Idee wurde schnell eine Bewegung mit Anhängern in der ganzen Welt.

Die Zahl der Esperantosprecher nimmt zu

Die Idee dahinter war sehr einfach. Um mit Menschen anderen Länder sprechen zu können, braucht man eine Fremdsprache, doch warum soll der Sprache eines Landes der Vorrang gegeben werden? Warum nicht eine neutrale Sprache wählen, welche zugleich auch noch sehr einfach zu lernen ist? Ausserdem kann so die Sprachenvielfalt der Welt gewährleistet werden.

Nicht jeder Mensch hat Zeit un Talent mehrere Sprachen zu lernen und trozdem ist es interessant und aufregend mit Menschen aus allen Ländern der Welt sprechen, diskutieren und sich austauschen zu können. Esperanto hat den Vorteil einer sehr sehr einfachen Grammatik, sowie eine simple Aussprache zu haben. Schon in wenigen Wochen lässt sich Esperanto fliessend sprechen lernen.

Wussten Sie das Sie dank Esperanto sogar kostenlos reisen können? Nun, fast kostenlos, zumindest übernachten. Denn die Esperantosprecher dieser Welt haben ein Buch zusammengestellt mit Adressen all jener Esperantisten bei denen man kostenlos übernachten kann wenn man sich mit Ihnen auf Esperanto unterhält. Eine Weltreise lässt sich so recht preiswert organisieren.

Grossen Zulauf

fand Esperanto zuerst unter Arbeiter in den 20er und 30er Jahren, welche eine Möglichkeit suchten mit Gleichgesinnten im Ausland zu kommunizieren. Verboten und Hitler und Stalin konnte Esperanto nach dem 2.Weltkrieg rasch weiter verbreiten. Nach einer Flaute in den 80er und 90er Jahren ist Esperanto nun wieder auf dem Vormarsch, mehr und mehr Interessierte machen sich an die Arbeit um Esperanto zu lernen.

Die Zahl der Esperantosprecher wird auf über 1 Millionen geschätzt, und mittlerweile ist Esperanto auch Thema im Europaparlament geworden. Denn
bei 25 Mitgliedsländern wird die Dolmetscher und übersetzerarbeit immer komplitzierter. Seit die EU 25 Länder umfasst gibt es mehr als 400 Sprachkombinationen für die Dolmetscher, würde Esperanto als Mittelsprache zwischen allen EU-Sprachen verwendet, reduziert sich Arbeit und Aufwand um ein unglaubliches Mass. Esperanto soll daher ein grössere Rolle in der Europäischen Union zugeschrieben werden, verschiedene Ansätze werden beraten. Bereits mehr als 30% der Europa Parlamentarier (ein gutes Drittel) ist dem Esperanto positiv eingestellt und unterstützt eine Stärkung des Esperanto.

Intersante Links zum Thema Esperanto:

http://www.esperanto.de Esperanto in Deutschland
http://de.lernu.net/ Esperanto Sprachlernseite

Wie klingt Esperanto? Hier ein kleines Video mit einem Vorgeschmack:

5 Kommentare zu “Esperanto wieder auf dem Vormarsch”

  1. kris sagt

    von allein lernt sich die sprache natürlich nicht, man muss sich schon hinsetzen und lernen – nur eben nicht so lang sitzen bleben wie bei anderen sprachen. nach eigener erfahrung würde ich den aufwand auf ein fünftel oder gar grÖßer schätzen als für englisch.

  2. esocom sagt

    Was nützt es gut Englisch zu kÖnnen, wenn man nicht weiß, ob der andere auch englisch kann?
    Was nützt es in England oder den USA gut Englisch zu kÖnnen, wenn man nicht weiß, ob der andere mit einem reden will?
    Esperanto lernen Menschen, die mit anderen Menschen reden mÖchten. Die Esperanto-Infrastruktur ist darauf ausgelegt, dass man leicht min anderen Esperantosprechern ins Gespräch kommen kann. Außerdem: Esperanto zu lernen macht Spaß!

  3. Michael Zilvar sagt

    Wer Esperanto lernt leistet einen Beitrag für den Weltfrieden! Die Sprache ist nicht kommerziell und einfach zu erlernen. Selbst ein Chinese kann Esperanto viel schneller erlernen als Englisch.
    Im Gegensatz Du den Nationalsprachen wie z.B. Englisch drängt Sie dem Lernenden keine eigene Kultur auf.
    Esperanto kÖnnte auch ein großer Jobmotor für Deutschland und die EU werden.
    Würden z.B. viele Esperanto-Lehrer in Deutschland ausgebildet, so kÖnnten diese in die ganze Welt gehen. Voraussetzung ist natürlich, daß Esperanto ein Pflichtfach an den deutschen Schulen wird.

  4. Lu sagt

    Schon in den 80er und 90er Jahren hat sich Esperanto kräftig verbreitet. Jedenfalls subd die Esperantotreffen deutlich grösser geworden, http://www.esperantoland.org/eo/novajhoj.php?lingvo=eo&ekde=10#nov929

  5. Pat sagt

    30% sind keine gutes, sondern ein knappes Drittel.

Wir freuen uns über deinen Kommentar...





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